Dienststelle für Personen mit Behinderung

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Beschützende Werkstätten

Arbeitsstätten für Menschen mit Behinderung

Die Beschützenden Werkstätten (BW)

Die BWs beschäftigen Arbeitnehmer, die einer bezahlten Arbeit nachgehen können, jedoch den Anforderungen und Zwängen auf dem freien Arbeitsmarkt aufgrund ihrer Behinderung nicht oder noch nicht gewachsen sind. Neben Personen mit Behinderung werden nicht-behinderte Arbeitnehmer und leitendes Personal beschäftigt.

Was die Beschäftigung in den Beschützenden Werkstätten anbetrifft, so stellen wir fest, dass in den letzten Jahren insbesondere Personen über 45 Jahre, die durch eine Krankheit oder einen Unfall starke Leistungsbeeinträchtigungen aufweisen und den aktuellen wirtschaftlichen Anforderungen kaum noch genügen können, eine Arbeit in der Beschützenden Werkstätte beantragen. Daher sollte die Möglichkeit geschaffen werden, die bezuschussten Arbeitsstellen in den Beschützenden Werkstätten ab 2008 zu erweitern.

Zur Förderung von leistungsschwächeren Mitarbeitern in den Beschützenden Werkstätten verweisen wir auf die Umsetzung der Schlussfolgerungen des Seminars für die Mitarbeiter der 3 Beschützenden Werkstätten vom 9. Oktober 2004 zum Thema „Neue Arbeitsfelder für stärker beeinträchtigte Personen in den Werkstätten der Deutschsprachigen Gemeinschaft“:

  • Verstärkte Suche nach neuen Arbeitsfeldern („Nischensuche“), in denen die Fähigkeiten der behinderten Menschen zum Einsatz kommen können, wobei verstärkt im Dienstleistungssektor (u.a. in den Bereichen Umweltschutz, Altenpflege und Kinderbetreuung) zu suchen ist.
  • Verbesserung der Arbeitsplatzgestaltung in den Beschützenden Werkstätten :
  1. Herabstufung der technischen Anforderungen der Arbeiten durch den gezielten Einsatz von Werkzeugen und Maschinen;
  2. Ausführung von Arbeiten in gemischten Leistungsgruppen (gemischte Leistungsgruppen sind Produktionseinheiten, in denen leistungsstarke Mitarbeiter gemeinsam mit leistungsschwachen Mitarbeitern unterschiedlicher Statute zusammenarbeiten).
  • Ständige Weiterbildung der:
  1. Vorarbeiter in den Beschützenden Werkstätten (z.B. MZA, Seminartage u.a.);
  2. behinderten Mitarbeiter: insbesondere Training der mentalen Denkprozesse geistig behinderter Menschen mit dem Ziel, sie zu einer selbständigeren und eigenverantwortlicheren Arbeitsweise zu befähigen.

Auch wird es darauf ankommen, innerhalb der Sozialökonomie Synergien herzustellen, um das Beschäftigungsangebot in Kooperation mit allen Kräften auch für Menschen mit Behinderung auszuweiten und zu variieren.


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