Dienststelle für Personen mit Behinderung

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Über Grenzen hinweg: Wie behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam Projekte verwirklichen

Projektaufruf der Dienststelle für Personen mit Behinderung an die Bevölkerung der DG

Für behinderte Menschen ist es schwer, in einer Gesellschaft Fuß zu fassen und sich zu behaupten, in der Leistung und Produktivität oberste Priorität haben. Es geschieht leider immer noch zu selten, dass behinderte Menschen an konkreten Projekten von Organisationen, Einrichtungen, Unternehmen, Vereinigungen und Einzelpersonen mitwirken.

Behinderte Menschen wollen dabei sein!

Behinderte und nicht behinderte Menschen kochen zusammenUm die Teilnahme behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben zu fördern, ruft die Dienststelle für Personen mit Behinderung (DPB) die Aktion „Über Grenzen hinweg“ ins Leben. Gesucht werden positive Beispiele aus den folgenden Lebensbereichen:

• Arbeiten
• Wohnen
• Freizeit und Tourismus
• Bildung
• Zugänglichkeit und Mobilität
• Partizipation (Mitgestalten, Mitbestimmen und Mitverantworten)

In all diesen Bereichen ist die Einbeziehung von Personen mit Behinderung erstrebenswert und auch möglich. Die besten Beispiele bzw. Projekte werden im Rahmen eines Varietéabends (voraussichtlich Ende 2011) im Kulturzentrum Triangel ausgezeichnet. Damit sollen die Projektträger für ihren vorbildlichen Einsatz gewürdigt werden. Außerdem soll das positive Beispiel Schule machen, damit noch mehr behinderte Menschen am „normalen“ gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Das positive Beispiel soll Schule machen

Unterricht für lernbehinderte KinderWer kommt konkret für die Aktion "Über Grenzen hinweg" in Frage? Da wäre beispielsweise die Kulturvereinigung, die Freizeitaktivitäten für behinderte und nichtbehinderte Personen anbietet; der Bauherr, der in einem Appartementgebäude optimal zugängliche Wohnungen bauen lässt; die Regelschule, die hör- oder sehgeschädigte Kinder in ihrem Regelklassen aufnimmt und unterrichtet; der Rentner, der gehbehinderten Personen flexible Transportmöglichkeiten anbietet oder der Arbeitgeber, der einer behinderten Person in vorbildlicher Weise einen angepassten Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. Die Möglichkeiten, behinderte Personen am ganz normalen gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, sind sehr vielfältig. Doch es muss die Bereitschaft dazu vorhanden sein.

Wer ein solches oder ähnliches Projekt kennt, sollte unbedingt mit der DPB Kontakt aufnehmen. Die Mitarbeiter möchten gerne mehr darüber erfahren und werden den Antragstellern beim Erledigen der entsprechenden Formalitäten zur Seite stehen.

Weitere Auskünfte erteilt die Dienststelle für Personen mit Behinderung (DPB) unter Tel.: 080/22 91 11 oder uebergrenzenhinweg@dpb.be

 

 
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