Dienststelle für Personen mit Behinderung

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Parkplatz


Perspektive Beschilderung Behindertenparkplatz

Im CWATUP wird die Anzahl der Behindertenparklätze mit 1/50 festgelegt. In Rücksprache mit verschiedenen Behindertenorganisationen im In-und Ausland fordert die DPB eine Anzahl von 1/25. Dies nicht zuletzt weil auch neuerdings Personen mit Herz- und Lungenproblemen einen Behinderten-ausweis erhalten können und somit auch ein Anrecht auf diese Parkplätze haben. Es gilt jedoch auch zu bedenken, dass die Zahl 1/25 in manchen Fällen nicht ausreicht. Es ist als zu bedenken wo und für wen diese Parkplätze vorgesehen sind.

Vor einem Krankenhaus, einem Altenheim, einer Arztpraxis oder einer Behinderteninstitution sollten sicherlich mehr und grössere Parkplätze wie die hier unten beschriebenen eingeplant werden.

Wobei die Anzahl 1/25 sicherlich ausreicht vor einem Kino, einem Museum, auf einem Grossparkplatz oder in einem Parkhaus.


Auf den Parkplätzen muss in unmittelbarer Nähe des Ein- oder Ausgangs des Gebäudes (25 Meter), an das sie angrenzen, ein Stellplatz mit einer Mindestbreite von 3,30 Metern vorhanden sein. Zusätzlich muss für jede weitere Reihe von 25 Plätzen auch ein weiterer behindertengerechter Stellplatz vorgesehen sein.
Diese Stellplätze sind auf einer waagerechten Fläche vorbehalten und gekennzeichnet. Sowohl mit blauer Farbe auf dem Boden, als auch durch ein Verkehrsschild auf Augenhöhe. Sie sind stufen- und absatzlos. Der Belag muss fest sein, darf weder Hindernisse noch Löcher aufweisen. Das Quergefälle beträgt maximal 2%.

Grundriss Behindertenparkplatz


Zur Parkplatzbreite von min. 330 cm:
Je nach Behinderungsgrad gibt es 3 verschiedene Möglichkeiten für die Parkplatzbenutzung:
- Der Rollstuhlfahrer fährt selbst: Zum Ein- und Aussteigen
benötigt er eine freie Rotationsfläche von 150 cm Durchmesser auf der Fahrerseite.
- Der Rollstuhlfahrer wird gefahren: Zum Ein- und Aussteigen benötigt er eine freie Rotationsfläche von 150 cm Durchmesser auf der Beifahrerseite.

Zur Länge des Parkplatzes von min. 600 cm:
- Der Rollstuhlfahrer wird sitzend im Rollstuhl im Inneren des Wagens transportiert: Zum Ein- und Aussteigen benötigt er eine freie Bewegungsfläche von 2 Metern hinter dem Wagen, damit die Hebebühne oder die Rampe ausgefahren werden kann.
Zusätzlich benötigt er hinter der Rampe eine freie Rotationsfläche von 150 cm Durchmesser.

Dort wo ein Behindertenbus zum Einsatz kommt, reicht die Länge von 600 cm nicht aus, hier sollte eine minimale Länge von 750 cm vorgesehen werden. So kann die Auffahrrampe oder der Lift optimal eingesetzt werden. Hinter der Auffahrrampe oder dem Lift sollte eine freie Rotationsfläche von 150 cm sein, um mit dem Rollstuhl manövrieren zu können.  

Vorderansicht Behindertenparkplatz

Der Übergang vom Parkplatz auf den Bürgersteig ist glatt und erfolgt stufen- und absatzlos.
Die Behindertenparkplätze sind durch das Rollstuhlfahrersymbol auf dem Boden gekennzeichnet sowie durch ein Verkehrsschild auf Augenhöhe.

Achtung: Parkplätze neben der Strasse sind zu vermeiden.

Der selbstständige Rollstuhlfahrer benötigt 5-10 Minuten um seinen Rollstuhl in oder aus dem Auto zu laden und um vom Fahrersitz in oder aus dem Rollstuhl zu gelangen. Während dieser Zeit steht der Rollstuhl bis zu 150 cm auf der Strasse und ist somit dem Verkehr ausgesetzt.

Dies ist zu vermeiden, da es sehr gefährlich ist.

Abbildung einer gefährlichen Situation



Perspektive große Gefahrenquelle für Rollstuhlfahrer

Große Gefahrenquelle für Rollstuhlfahrer

 

 

 
 
 

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